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Windpark bei Tripsrath: Rotoren kreisen im November

20. August 2013

windenergie-juechen

Der Windpark zwischen Tripsrath und dem Heinsberger Ort Baumen nimmt nun Formen an: Darauf wiesen am Dienstag Vertreter der drei beteiligten Projektpartner NEW Re GmbH, BMR Windenergie GmbH und Kreissparkasse Heinsberg hin. „Die NEW hat frischen Wind aus der richtigen Richtung“, betonte am Dienstag Dr. Rainer Hellekes, Vorstand der NEW AG.

Hier, bei Tripsrath, entstehen drei Windkraftanlagen mit einer Gesamthöhe von 146 Metern. Nachdem man im Juli mit den Wegebauten begonnen hatte, starten jetzt die Verlegearbeiten für die 4,5 Kilometer lange Kabeltrasse zur Umspannanlage in Geilenkirchen.

In zwei Wochen werden die Fundamente für die Windkraftanlagen gelegt. „600 Kubikmeter Beton sind für jede Anlage nötig“, erklärte Guido Rulands, einer der Geschäftsführer der BMR Windenergie.

Mitte Oktober sollen dann die Anlagen selbst errichtet werden. Innerhalb von zwei Tagen, so Rulands, ist ein Windrad aufgebaut. Die Inbetriebnahme ist für November vorgesehen. Zehn Millionen Euro werden hier investiert. Die drei Windräder erzeugen dann eine Energiemenge, wie sie 4000 Durchschnittshaushalte benötigen. „Die Kohlendioxid-Einsparung gegenüber der konventionellen Stromerzeugung beträgt rund 13.500 Tonnen pro Jahr“, betonte Markus Palic, Geschäftsführer der NEW Re.

Für die BMR ist die Anlage eine von über 100 Windkraftanlagen, die von ihr gebaut wurden. „Wir finanzieren nicht nur das Projekt, wir beteiligen auch den Bürger“, erkärte Thomas Pennartz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heinsberg. Sie hat mit den Errichtern einen Umweltsparbrief aufgelegt, über den sich Bürger am Bau und am Ertrag beteiligen können. „Der ist nicht für große Anleger bestimmt, sondern wird auf viele Haushalte verteilt“, so Pennartz.


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