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Einweihung Photovoltaik-Anlage Realschule Gangelt – Pressebericht

29. Februar 2007

Realschule Gangelt stösst weiteres Tor auf
- Photovoltaikanlage auf dem Schuldach in Betrieb
- Energie ist mehr als nur ein Unterrichtsthema - Schule möchte Stromkosten einsparen-

Gangelt: “Die Realschule Gangelt will als erste Schule im Kreis Heinsberg mit erneuerbarer Energie Stromkosten sparen” – flatterte eine Schlagzeile aus der aktuellen Stunden des WDR am Montagabend über die Bildschirme. Seit Oktober 2007 speist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Realschule Strom ins öffentliche Netz. Die Restarbeiten sind nun vollbracht, die Anlage kann nun offiziell ihren Betrieb aufnehmen.

Mit 158 Photovoltaikmodulen produziert die Anlage rund 24.000 kwh Strom im Jahr. “Dies entspricht in etwa einem Jahresverbrauch von sieben Einfamilienhäusern. Die Leistung der Anlage beträgt dabei rund 27 kwp” so Diplom-Ing. Guido Rulands von der Firma BMR während einer kleinen Feierstunde in der Realschule Gangelt. Schulleiter Thomas Hoppe-Leifgen war natürlich erfreut über die offizielle Inbetriebnahme, die Anzeige im Foyer der Schule war dauernd im Blickfang der Ehrengäste.Die erneuerbare Energie und die Anlage auf dem Dach löste schon Debatten hier im Hause aus. Die Schüler sind sehr interessiert, wir scheinen da ein Tor aufgestoßen zu haben” freute sich der Schulleiter. Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen (auch Vorsitzender des Realschulzweckverbandes) sah Gangelt als Vorreiter erneuerbarer Energie an, blickte auf viele Anlagen in der Gemeinde und auf viele Module in Gangelt selbst. Herbert Corsten, Bürgermeister der Gemeinde Selfkant und ebenfalls Mitglied des Schulzweckverbandes, blickte ebenfalls freudig zur Leuchtanzeige. “Durch die Sonnenstunden arbeitet die Anlage auf Hochtouren” lachte Hausmeister Karl Fiddelers. Bereits um 11 Uhr zeigte die Anzeige 11,634 als aktuelle Kilowatt an.

Anzeigetafel in der Aula: Die Menge des sauber erzeugten Stromes wird durch eine Anzeigetafel in der Aula der Schule angezeigt. Die Sensibilisierung für die Solarstromerzeugung hinterlässt – so hoffte auch der Schulleiter sowie die übrigen Gaste – auch ein Bewußtsein bei den Schülern und Lehrern, die aktuelle Energieproblematik zu diskutieren und weitere Anstrengungen zur Energieeinsparung und zum Ausbau der erneuerbaren Energie zu übernehmen.

Mehr als nur guten Unterricht: “Ein besonderer Wunsch unserseits ist, dass das lebenswichtige Thema der Energieversorgung auch zukünftiger Generationen, insbesondere die Nutzung CO2- neutraler, regenerativer Energien als Lehrinhalt in den Unterricht der Schule integriert wird.” so Guido Rulands von der “BMR energy solutions” und die BMR möchte auch dazu beitragen, das neben dem guten Unterricht in der Schule mehr geboten wird. Die BMR energy solutions GmbH mit Sitz in Gangelt ist zuständig für die Errichtung und den Betrieb der Photovoltaikanlage, möchte mit dem Bau der Anlage auf dem Schuldach der Realschule Gangelt selbst ein weiteres Tor aufschließen, bot der Schule weitere Hilfe fur den Schulunterricht, vielleicht in Arbeitskreisen an um das vorhandene Wissen der Experten weiter zu vermitteln. Guido Rulands dankte fur die konstruktive Zusammenarbeit bei diesem Projekt beim Schulleiter, der Gemeinde, den Vertretern des Schulzweckverbandes und auch beim Hausmeister Karl Fiddelers für die Unterstützung. Mit diesen Projekten möchte die BMR anregen und Diskussionen entfachen und hat die Überzeugung, dass die Projekte wie in Gangelt in mehrfacher Hinsicht nachhaltig sind, denn sie leisten nicht nur fur den ökologischen, sondern auch einen wichtigen pädagogischen Beitrag, indem sie Kinder und Jugendliche für Klimaproblematik und alternative Energiequellen sensibilisieren.


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